Sehr seltene vermehrte Ausgabe der erstmals 1814 in Ulm erschienenen, auf Zahlenmystik gegründeten, schwärmerisch-prophetischen Schrift. Die Ermahnung des Verfassers auf dem Titel verso datiert: „Mai 1813“. Nach dem Register (S.139-142) folgt hier noch ein „Anhang. zu den sieben letzten Posaunen und Wehen“ (S.143-146), sowie ein „Wahrhaftiger Beweiß“ (S.147-149) und ein 4-strophiger „Gesang“ (S.150). Armbruster bezieht sich wiederholt auf Johann Albrecht Bengels Auslegungen der Apokalypse gibt aber abweichende Zahlendeutungen. - Einband gering berieben und bestoßen, Innendeckel mit zeitgenössischem handschriftlichen Besitzvermerk, leicht gebräunt und vereinzelt minimal stockfleckig.
Kloss 1633. Wo.39872. - Nicht in Bayreuth und bei Dittrich. - Erste Ausgabe, früher und seltener Druck der 1799 gegründeten Loge. Eine Sammlung von zusammen 218 Liedern ohne Noten, geordnet nach Themen und Anlässen, erschlossen durch ein Titelregister. - Einband etwas bestoßen und gering fleckig, wenige Blatt gering eselsohrig, vereinzelt mit wenigen Anstreichungen in Bleistift.
Braun’s (1825-1869) Hauptwerk, führt mit großer Gelehrsamkeit alle Sagen und Mythen auf die ägyptischen Ursagen zurück. ADB III, S.268/269. - Einband gering berieben und wenig gelockert, Innendeckel mit Exlibris, ganz vereinzelt wenig stockfleckig.
Unveränderter Abdruck der Ausgabe von 1855. Kapitel: Von der Astrologie im Allgemeinen. Die Astrologie im Makrokosmos (Die Charaktere der himmlischen Zeichen, der sieben Planeten der Alten und der Aspekten; die Kräfte der Fixsterne, Planeten und Aspekten; die Kraft und Wirkung der Gestirne ihren Naturen und Aspekten nach über -, auf - und unter der Erde; die Stärke und Schwäche der Planeten). Die Astrologie im Mikrokosmos (Aufrichtung der Himmelsfigur; die 12 himmlischen Häuser; Aufrichtung der Himmelsfigur nach den Tafeln der Häuser und nach dem „vierecketen Astrolabium“; die Dignitäten der Planeten). Die Auslegung der Himmelsfigur. Das Judicium generale (die Auslegung der Häuser). Das Judicium speciale. Aus und zu der Geschichte der Astrologie. - Rücken gering eingerissen, Umschlag teilweise lose und mit schwachen Knickspuren, Titel gestempelt, papierbedingt gebräunt.
Kloss 2671. Wo.42530. Gardner I, 103 und 172. Caillet 3254. Ouvaroff1587. Katalog “Bibliotheca Magica et Pneumatica Festetitsiana” (Antiquariat Heck, Wien 1922, Kat. IV) Nr.295.2. Gilly, Carlos / Van Heertum, Cis : Magia, Alchimia, Scienza dal ’400 al ’700. L’influsso die Ermete Trismegisto. Vol. II, S.233/234 (mit ausführlicher Beschreibung und Hinweisen auf frühere Manuskripte. - Sehr seltenes Werk, offensichtlich einzige Ausgabe, nicht in den einschlägigen Alchemie-Bibliographien verzeichnet. Sämtliche Briefe enthalten alchemistische Anweisungen zu „geheimen Arbeiten“. Innhalt: Erster Brief. de anno 1722 von dem Prinz Utasop, sonst Friedrich Gualdianus gennant. (S.1). Zweyter Brief. de anno 1722. aus Utrecht von dem Friedrich Stein, als Imperatore Fraternitatis roseae et aureae crucis. (S.14). Dritter Brief. de anno 1723. von dem Herrn Baron von Rieth, als einem Mitbruder der Societaet roseae crucis. (S.23). Vierter Brief. de anno 1723. von dem Herrn von Rittersbach, als einem Mitbruder der Fraternitatis roseae crucis. (S.31). Fünfter Brief. de anno 1723. von dem von Vulstein, als ein Mitglied der Fraternitatis roseae crucis. (S.38). Sechster Brief. de anno 1724. von einem mit Namen Nathan aus Niederland, als einem Bruder der Fraternitatis roseae crucis. (S.43). Siebenter Brief. de anno 1724. von dem Reinhart, als einem Bruder der Fraternitatis roseae crucis. (S.53). Achter Brief. de anno 1724. von dem Rantzau als einem Glied der Societaet roseae crucis. (S.58). Neunter Brief. de anno 1725. von Ihro Excellenz dem Grafen Kreventklaue, als einem vornehmen Mitglied der Fraternitatis roseae crucis. (S.66). Zehnter Brief. de anno 1725. von einem Mitbruder der F. R. C. mit Namen Tussetang. (S.80). Eilfter Brief. de anno 1725. von dem Pater Schwarz als Missionario der Gesellschaft Jesu und Mitglied der F. R. C. (S.89). Zwölfter Brief. de anno 1725. von I. D. Weissen, als einem Mitglied der Fr. ros. crucis. (S.95). Dreyzehnter Brief. de anno 1726. von dem Frater Guardian, Franziskanerorden Lothario, als einem membro frat. ros. et aur. crucis. (S.101). Am Ende in Versen: „Ein philosophischer und bergmännischer Hymnus. Beschreibet das wahre subjectum der Weisen samt seine und aller creatarum Mutter“ (S.117-120). Die Holzschnitte zeigen 2 Öfen sowie ein „Trifolium“, dh. ein „Gräslein“ oder Baum mit drei Ästen welche sich jeweils in drei dreiblättrige Zweige gabeln (Sal, Sulphur, Mercurium: 3 x 3 x 3). - Einband berieben und etwas fleckig, durchgehend gebräunt und unterschiedlich stockfleckig, vereinzelt auch schwach wasserrandig. Teilweise mit alten, dünnen und verblaßten Unterstreichungen in Tinte. Am Ende zusätzlich 5 weiße Blatt eingebunden, davon 2 Seiten mit zeitgenössischen Notizen (Register).
Wo.23832. Taute 1514. Bayreuth S.475. Lennhoff / Posner Sp.395. Schwabe S.9. - Erste Ausgabe dieser heftigen Angriffe gegen die Freimaurerei, von Erich Ludendorff ausgiebig als Quelle benutzt. Die Hefte 1-6 erschienen einzeln von 1855 - 1856, nach dem Erscheinen von Heft 6 wurde die Sammlung in der vorliegenden Form in 2 Bänden herausgegeben, es wurden dazu lediglich für beide Bände zusätzliche Vortitel und Haupttitel („Magazin... Erster [und Zweiter] Band ...1857“) gedruckt und den Heften 1-3 sowie 4-6 vorgebunden. Im gleichen Verlag erschien 1860 von Eckert die „Historisch-politische Zeitschrift [...]“ in 4 Heften, welche erst in ihrer 2. Auflage 1863 auch unter dem Titel „Magazin der Beweisführung [...]“ 3. Band (Heft 7-10) als eine Fortsetzung der hier vorliegenden 2 Bände herausgegeben wurde. Vgl. Wo.23837 und Taute 1520. - Titel der einzelnen Hefte: Erstes Heft: Charakteristik der Revolution und ihres Factors, seines Wesens, seines Endzweckes, seiner Mittel und Formen, seines Namens endlich „Freimaurerorden;“ erfaßt aus der neuesten Geschichte und deren Vergleichung mit der älteren Geschichte; nebst kurzem Ueberblick der Geschichte der Fahnensysteme des Ordens bis 1848, soweit er zum Nachweis des wirklich geschichtlichen Daseins dieser Systeme erforderlich war. Vorbereitung und Vollführung der französischen Revolution von 1789 durch den Orden. (XXXV, [1], 143, [1] w. S.). - Zweites Heft: Die friedliche und die kriegerische Vorbereitung des Freimaurerordens deutscher Zunge für die Revolution gegen Staatenthum, Kirchenthum, Familienthum und Eigenthum, welche 1789 in Frankreich zum Ausbruch kam. Diese Vorbereitung geschah gleichzeitig und gleichartig mit denselben Vorbereitungen des Ordens in Frankreich. Der gleichartige Erfolg in Deutschland ward noch durch Untersuchungen gehemmt. (2 Bl., 179, [1] w. S., mit 1 Textholzschnitt). - Drittes Heft: Geschichte des Verrathes der Monarchen und der Staaten durch den Frei-Maurer-Orden und seinen Einfluß. (X, 168 S., 1 Bl. [Bücheranzeigen des Verfassers]). - Viertes Heft: Geschichte der zahlreichen Verschwörungsgesellschaften der That in Deutschland und in Frankreich vom Jahre 1807 bis zur zweiten bourbonischen Restauration, alle gestiftet und regiert vom Freimaurerorden. Mit einem Anhange, 1) der Eingabe des Verfassers an die königl. preußischen Ständehäuser, die Aufhebung des Ordens betreffend; 2) wichtige Ergänzungsstücke enthaltend. (XIV, 166 S.). - Fünftes Heft: Die Revolutionsgesellschaften der That und ihr Wirken in Deutschland, vom Schluß des Jahres 1815 bis mit dem Ende der Revolution des Jahres 1830. Ausgang und Leitung dieser Revolution in Frankreich, in Belgien und in Deutschland unmittelbar aus dem Freimaurerorden. Mit einer Beilage: die Eingabe des Verfassers and die königlich preußischen Ständehäuser, die Aufhebung des Ordens betreffend. (X, 170 S.). - Sechstes Heft: Die zerstörende Wirksamkeit des Ordens und seiner Gesellschaften der That, nach dem Ende der Revolutionen vom Jahre 1830. Sein schwarzes System der unmittelbaren Zerstörung von Familie und von Eigenthum. Seine Kämpfe. Mit einem Titelbilde [nach S.250 gebunden] und einer Beilage: Die Freimaurer in Oesterreich. Von Ant. Langer. Ferner: Wichtige Ergänzungs-Stücke zu Heft II., III. u. IV. (XXII, 250 S., 1 Bl. mit 1 ganzseitigen Abbildung in Holzschnitt). - Gutes sauberes Exemplar.
Wo.E.3105. - Äußerst selten, erstes gedrucktes Mitgliederverzeichnis, wahrscheinlich auch die erste Druckschrift der Loge überhaupt. Am Ende handschriftlich unterzeichnet von G[ottlieb] F[riedrich] Jacobi, Senator und Camerarius, deput. Mstr. und Secretair.
Wo.25035. - Die in zahlreichen Auflagen und verschiedenen Übersetzungen verbreiteten „Lebensregeln“ wurden auf dem Wilhelmsbadener Konvent aufgestellt und erschienen erstmals 1782. Vgl. auch Taute 1656 und Kloss 438 und 439. - Umschlag leicht berieben, durchgehend etwas stockfleckig.
Wo.E.6519. Fesch Sp.1300. Caillet 10359. Dorbon-Ainé 4660. Nicht in Bayreuth. - Constitution de l’Ordre; Fonctions; Nominations, Installations et Démissions des Officiers du Grand-Orient; Cotisation des Grands-Directoires de Rites. Des Grandes-Loges Provinciales. Des Grands-Orients et Maçons étrangers. Etc. “Barbier (Anon. IV, 566) en attribue la rédaction à Desveux, garde des archives Du G.·. O.·.. La Table des Chapitres et des sections selon les délibérations du G.·. O.·. est en tête du vol.; la Table des matières par le ordre alphabétique est à la fin” (Fesch). - Unbeschnitten, nur ganz vereinzelt minimal stockfleckig oder mit geringen Randeinrissen.
Schlagworte:
Freimaurerei
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Masonica
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Frankreich
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Franc-maçonnerie
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Gesetze
Fesch Sp.1300/1301. Caillet 10361. Dorbon-Ainé 4668 (mit Inhaltsangabe). Nicht bei Wo. und in Bayreuth. - En tête: „Rapport fait par le F.·. Febvé, au nom de la Commission des réglemens, en présentant le second et le troisième titre des Statuts généraux à la discussion du G.·. O.·. législateur“ (S.I-IX); „Arrêté du Grand Orient de France en son Assemblée générale, le 1er jour du 4me mois de l’année 5826 (1er juin 1826, ère vulgaire)“ (S.X-XIV). Table (S.XV-XXIV). A la fin: „Table analytique des matières par ordre alphabétique“ (S.277-294). Errata (S.295-296). - Unbeschnitten, teilweise schwach gebräunt, vereinzelt gering stockfleckig, teilweise etwas eselsohrig.
Schlagworte:
Freimaurerei
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Masonica
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Frankreich
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Franc-maçonnerie
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Gesetze
Grässe S.46. De Guaita 340. Yve-Plessis 1037. Waller 246. Dorbon-Ainé 1809. Duveen S.235. J. Neu 1553. Schors Cat. 146, 118. Biedermann I, S.174. Thorndike VII, S.304-309. - Vierte Ausgabe des berühmten Werkes von Jaques Gaffarel (* 1601 - † 1. 12. 1681). Zu anderen französischen Ausgaben des erstmals 1629 erschienenen Werkes siehe: Caillet 4293. Ouvaroff 1858. De Guaita 1392-1396. Jouin/Descreux 599. Dorbon-Ainé 1808 & 1810. Chorinski 633. Scholem 399. Knappich S.224. - Contient quatre parties: „De la Defence des Orientaux.“ (S.1-45). „De la Sculpture talismanique des Persans. Ou Fabrique des figures & images sous certaines constellations.“ (S.46-180). „De l’Horoscope des Patriarches, ou Astrologie des Anciens Hébreux.“(S.181-243). „De la Lecture des Estoilles, et de tout ce qui est en l’air.“ (S.244-315). - Einband etwas fleckig, Titel verso mit handschriftlichem Besitzvermerk, durchgehend leicht gebräunt und unterschiedlich stockfleckig (wenige Seiten stärker fleckig, siehe Foto zu S.159). Seite 15/16 mit Eckabriß mit minimalem Bustabenverlust (handschriftlich ersetzt), (siehe Foto). Seite 103/104 alt repariert (siehe Foto). Die Tafeln in den Rändern beschnitten und teilweise alt hinterlegt.
Wo.39995. Vgl. Kloss 1693 und Taute 2285 (mit der Verlagsangabe: Giessen, Heyer). Nicht in Bayreuth. - Sehr selten. „Enthält [S.1-94 und S.95*/96*] 70 theilweise schon früher bekannte, theilweise neue Lieder von Val. Klein, J. Ihle, G. L. Schneider und Rennig. Als Anhang [S.95-100] sind die sieben Worte des Erlösers beigefügt, wie sie mit von Klein gedichteter Paraphrase unter merkwürdigen Umständen am Charfreitage 1820 in der Loge vorgetragen wurden“ (Taute). Das zusätzlich eingeschaltete Blatt [= S.95*/96*] vor S.95 mit dem 70. Lied (wurde im Register S.101 handschriftlich nachgetragen). - Es handelt sich hier um das bei Wolfstieg verzeichnete Exemplar aus der „Loge zu den drei Weltkugeln“ (Stempel auf S.[III]), siehe: Nachtrag zum Bücherverzeichnis der Bibliothek der Grossen National-Mutterloge in den Preussischen Staaten, genannt zu den drei Weltkugeln. Berlin 1905. S.39, Signatur A VII 89 I (handschriftlich auf Titel). - Bibliothekseinband deutlich berieben und bestoßen. Titelblatt und die letzte weiße Seite angestaubt und schmutzfleckig, sonst vereinzelt etwas braunfleckig im Falz und teilweise etwas stockfleckig.
Als angeblicher Gesprächspartner wird (S.3) „Johann Nepomuk Freiherr von Binder, Mitglied der königlich Böhmischen Gesandtschaft in Baiern“ genannt. Es erschienen wohl 3 verschiedene Drucke bei Schwabl in Augsburg mit der Jahreszahl 1790, alle drei mit 56 S. Die Titelvignette zeigt hier eine Putte mit einem Buch auf Zweigen sitzend. Zwei weitere Druckvarianten mit jeweils anderer Titelvignette finden sich im Bestand der Bibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität in München. - Durchgehend etwas stockfleckig, sonst gutes Exemplar.
Ackermann II,178/179 und V,1017. Du Prel 672. Rudolf Tischner, Geschichte der Parapsychologie S.43. Hirsch IV, S.174 (unter Merkel). - Erste deutsche Ausgabe, die englische Originalausgabe erschien 1849, eine 2. stark erweiterte und teilweise völlig umgearbeitete Auflage folgte 1851 und erlangte große Beliebtheit in England und Amerika, vgl. Crabtree 575: „The book is important both for its influence in popularizing mesmerism and also for its account of Emma’s paranormal experiences“. Zu Joseph Wilcox Haddock und seinem Medium Emma, „eines der begabtesten Medien die wir kennen“ (Tischner), siehe auch Shepard I, S.299/300 und Fodor, S.128. - Einband berieben, fast durchgehend stockfleckig.
Wo.10718: „Erste freimaurerische Druckschrift, die in Hildesheim erschien“. - Bestehend aus: 1. [Rohr, Friedrich]: Rede welche bey dem Installations-Feste der Loge Friedrich zum Tempel zu Hildesheim den 24sten Jenner von einem alten Br. Mr. gehalten worden. 1775. [22] S. - Siehe Kloss 913 und Wo.1350: „Gekürzter Abdruck von [Andreas Michael] Ramsays Anrede; nebst Schlußgedicht zum Preise Friedrichs des Großen“. Georg Friedrich Menges Angabe (in: Geschichte der Freimaurerloge Pforte zum Tempel des Lichts in Hildesheim und der vor ihr daselbst bestandenen Logen. Hildesheim 1863. S.140. Vgl. Wo.10766) daß wahrscheinlich Franz A. von Weber der Verfasser sei, ist nach Wilhelm Wald (Aus dem Archiv der Großen Landesloge; in: BZC, 37. Jg. 1908, No. 2, S.38. Vgl. Wo.10722) falsch. - 2. [Schoenewald, J. C.]: Rede Sr. Majestät Fridrich [sic!] dem Grossen Könige in Preussen zu allerhöchst dero Geburtstage gewidmet und gehalten in der Loge Fridrich [sic!] zum Tempel zu Hildesheim von Dem Br. Redner I. C. S*** den 24. Jenner 1775. [18] S. - Siehe Kloss 913b und Wo.15331: „Lob des Königs als Weisen, Helden, Menschenfreund“. Wolfstieg gibt irrig nur 8 Blatt an. - 3. [Hinueber, G. H. C.]: Empfindungen in der Loge Friedrich zum Tempel [in Hildesheim] bey Ihrem Installationsfest vorgetragen von dem Br. G. H. C. H*** den 24. Jenner 1775. [8] S. - Siehe Kloss 913c und Wo.25336: „Mahnung, die freimaurerischen Pflichten mit Eifer zu verrichten“. - 4. Prospect der Tafel. [8] S. - „[...] eine Beschreibung des von Konditor Gladen aus Zucker gefertigten Tafelaufsatzes“ (Wo.). - 5. Lieder. [8] S. - Wo.10719. Enthält 3 Lieder ohne Noten, darunter auch das „Diogenes-Lied“ von Johann Daniel Siegfried Leonhardi „mit den beiden sehr verfänglichen Schlußstrophen 6 und 7“ (Wald). Siehe dazu auch die Abhandlung von Friedrich Kneisner: Was sang man in unseren Logen vor 125 Jahren? (in: BZC, 36. Jg. 1907, No. 16, S.552-555). - Unbeschnittenes Exemplar, unterschiedlich gebräunt und teilweise etwas stockfleckig.
Äußerst selten, nicht bei Wolfstieg. Verzeichnet: 8 Meister, 3 Gesellen, 7 Lehrlinge und 1 Dienenden Bruder. Handschriftlich ergänzt wurde die Liste bis Juli 1797 und am Ende handschriftlich unterzeichnet vom Secretair Ignaz Zeppenfeld. Nachgetragen wurden 3 Lehrlingsaufnahmen und 4 Beförderungen in den Gesellengrad, an den auf dem Titel genannten Meister Reuter wurde hinzugesetzt: „...deputirter Meister Bruder Kirchmann Hofgerichts Secretair in Hannover“. Die Loge wurde am 14. 6. 1791 gegründet und arbeitete ab 24. 11. 1802 unter der „Großen National-Mutterloge der Preußischen Staaten, genannt zu den drei Weltkugeln“. - Mit geringen Knickspuren, sonst gutes Exemplar auf festem Papier.
Wo.E.3459. - Sehr selten, erstes Mitgliederverzeichnis unter der Mutterloge „Royal York zur Freundschaft“, Wolfstieg nennt Mitgliederverzeichnisse ab 1796. - Gutes Exemplar.
Schlagworte:
Freimaurerei
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Masonica
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Mitglieder-Verzeichnisse
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GRY
Wo.5135, De Guaita 399, Caillet 5158 und Lenning (1. Auflage) III, S.496 (alle ohne Angabe des Verfassers). Dorbon-Ainé 5986. Dessubré 504: „Favorable à l'Ordre. Nombreux détails concernant la procédure et les interrogatoires“. Caillet 5199: „...un des ouvrages les plus pondérés et sans doute le plus équitable [...] sur la question“. Kloss 2228 gibt eine Ausgabe des gleichen Jahres, aus Paris / Rouen, bei Belin / Besongue, mit XX, 301 S. an. Vgl. auch H. Neu 158 und Fesch Sp.739. Dr. Alfred Guggenberger gibt in seiner Templer-Buchreihe im AGU-Verlag (1980) zum Nachdruck der deutschen Ausgabe unter dem Titel „Geschichte der Abschaffung des Tempelherren-Ordens“ von 1780, den französischen Schriftsteller Jean de La Bruyère (1645-1696) als Verfasser an. Knapp verzeichnet diesen Nachdruck daraufhin in seiner Bibliographie (2. erw. Aufl. 1998) S.130 und 153 unter Jean de Labruyère. Die Zuschreibung der Autorschaft an La Bruyère ist nach unserer Ansicht falsch, da in diesem Werk auch Publikationen benutzt wurden welche erst im 18. Jahrhundert erschienen sind. - Ecken und Kanten etwas bestoßen und berieben, Kapital etwas abgerieben, Einband mit wenigen kleinen Wurmgängen. Innendeckel mit Exlibris, Vorsatz und Titel mit Signaturen, sonst sauberes Exemplar.
Erste Ausgabe. Umschlag nach einem Holzschnitt von Hans Nolpa (1878-1930) aus dem Jahre 1917. „Eine interdisz[i]plinäre Betrachtung zu Satan und dessen Beziehung zu den Massenmedien, der Polizei und den Gerichtshöfen. Mit einem Ausflug in die gesellschaftliche Bedeutung von Thelema und seinen Protagonisten. Gerichtsurteile, polizeiliche Erkenntnisse und die Rolle des Ordo Templi Orientis und seiner verwandten Orden im Fokus von Experten jeglicher Couleur.“ (Umschlagtext). - Die Abbildung von William Breeze auf S.250 mußte vom Verlag „aus urheberrechtlichen Gründen“ überklebt werden. - Umschlag mit minimalen Gebrauchsspuren.
Schlagworte:
O.T.O.
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Ordo Templi Orientis
/
Geheimgesellschaften
/
Magie
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Fraternitas Saturni
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Sexualmagie
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Satanismus
/
Aleister Crowley
Wo.42984. Kloss 2698. - Äußerst seltener Originaldruck, eine alchemistisch-kabbalistische Instruktion über die vier Elemente, nur für Mitglieder des Ordens gedacht. „[...] gegeben im hochwürdigsten General-Kapitel des Ordens der Ritter und Brüder St. Johann des Evangelisten aus Asien in Europa. [...] 15/13 [...] 1746. [von] Br:: Noa, General-Obermeister:: Br:: Israel. General-Kanzler:: Br:: Eliakim, General-Secretaire, Br:: Riphat, Secretaire“ (S.2). - Enthält: Allgemeine Theorie der Natur, und vollkommene Auslegung des Signat-Sterns (S.3). Vom Himmel oder Feuer als dem ersten natürlichen Element (S.5). Von dem Wasser, als dem zweyten Element (S.6). Von der Philosophischen Erde und Luft (S.8). - Über die „Asiatischen Brüder“ siehe auch Lennhoff / Posner Sp.95-97 und ausführlich: Reinalter, Helmut u.a. [Herausgeber]: Akten und Texte zum Orden der Ritter und Brüder St. Johannis des Evangelisten aus Asien und Europa. Basel 2026. - Im oberen Rand teilweise schwach gebräunt, sonst gutes und sauberes Exemplar.
Caillet 5389. Gardner II,595. Thorndike, besonders: V,S.65ff. - Zu anderen Ausgaben des seit 1522 (zus. mit den Schriften des Gratarolus und Gauricius seit 1622) aufgelegten Werkes vgl. Rosenthal 971ff.; Dorbon-Ainé 2197ff.; Mellon 35; Zinner 1180/81, 4907, 5181 u.a. Nrn.; Bibl. Magica 633, 635 und 636 und Gräße S.101. Über Johannes ab Indagine aus Steinheim bei Frankfurt /M. (1467-1537), G. Gratarolus (1516-68) und L. Gauricius (1476-1558) siehe Biedermann S.230 (mit falschen Angaben), S.191ff. u. S.175ff., sowie Kiesewetter, Geheimwissenschaften S.424ff. - Von den Textholzschnitten, alle zu den Schriften von Indagine gehörig, zeigen: 37 Fig. mit Handlinien, 7 Planetenbilder, 28 Horoskope-Diagramme u. 11 Darstellungen mit jeweils 2 Porträts zur Pysiognomie. - Kanten u. R. minimal berieben, schwach gebräunt. Schönes Exemplar mit gestochenem Wappen-Exlibris auf Innendeckel.
Indice de las materias contenidas en esta obra: Dedicatoria [por Herman Kirchenhoffer] (S.V). Prólogo des traductor [Herman Kirchenhoffer] (S.VII-XIV). Introduccion: Breve noticia de los antiguos oráculos (S.XV-XVII); Oráculo de Délfos; - de Délos; - de Ammon; - de Dodona; Los Augures Romanos; Libros de las Sibilas (S.XVIII-XXVI). Pastoral de Balaspis, por mandado de Hermes Trismegisto, á los sacerdotes del gran templo. Modo de encontrar la verdadera respuesta á la pregunta hecha al Oráculo (S.XXVII-XXXII). El Oráculo ó sea el libro de los Destinos (1 + 2 x 32 S.). El Oráculo ó sea el libro de los Destinos. Segunda Parte. Zodialogia. Ó sea la ciencia de pronosticar los sucesos y carácteres por los signos del Zodiaco, y sistema planetario. Prognósticos sacados de las fases de la Luna. Prognósticos judiciarios concernientes á los Niños. (S.1-14). - Einband etwas berieben, teilweise gering wasserrandig und schwach fleckig, die große Tafel gering eingerissen. Für ein Gebrauchsbuch insgesamt noch recht gut erhalten.
Wo.40008. „Fehlt bei Kloss. Eine reiche Sammlung von 169 Liedern [ohne Noten]; die Verfasser sind aber nirgends angegeben“ (Taute). Mit Titel- und Sachregister. Erste Ausgabe. - Einband bestoßen und gering berieben, Vorsatz gestempelt, teilweise etwas stockfleckig oder schwach fingerfleckig.
Ackermann II,627. Miers S.388 und 470. Wo.E.260: „Die ‘Lotus-Gesellschaft’ wurde gegründet, um alte und neue geheimwissenschaftliche Literatur den Migliedern durch Neudruck und Herausgabe zugänglich zu machen. Die ‘Lotus-Blätter’ enthalten besonders im 2. Bande einzelne Rosenkreuzer-Schriften bzw. Auszüge daraus [vgl. Wo.E.10751 und 10806]. 1923 zweigte sich die Sammlung ‘Pansophia’ ab, um besonders solche Drucke vollständig zu bringen“. - Enthält Beiträge von: Br. Recnartus [Pseudonym] = Heinrich Tränker, Otto von Bressendorf, Dr. Hans Emde, Franz Hartmann, Dr. Hermann Haase, Dr. Ing. Julius Haase, Franz A. Lambert, Peryt Shou [Pseudonym] = Albert Schulz, Max Valier u. a. über: Zahlensymbolik, Rosenkreuzer, Alchemie usw. - Es fehlt der Jahres-Titel und das Jahres-Inhaltsverzeichnis sowie ein Anhang von 20 S. mit 2 Artikeln: 1. Dante von Stan Ber. 2. Phantome, Tagebuch-Bilder von Medardus). - Einband minimal berieben, teilweise etwas stockfleckig, wenige Seiten mit Anstreichungen und Marginalien in Bleistift.
Kloss 994. Bayreuth S.257. Wo.11811. - Die älteste Nürnberger Loge „Zur Einigkeit“ wurde 1761 im Gasthaus „Zum roten Roß“ als Tochterloge der Frankfurter Loge „Zur Einigkeit“ installiert und gehörte damit der englischen Provinzialloge von Frankfurt am Main an. Seit dem Übertritt zur Strikten Observanz am 28. Juli 1765 wurde der Name „L’Union“ geführt, von 1769 bis 1774 ruhten die Arbeiten. Unter der Leitung der Altschottischen Direktionsloge „Charlotte zu den drei Nelken“ zu Meiningen traten dann die Brüder wieder unter dem gleichen Namen zusammen. Seit dem 8. Januar 1778 wurde dann wieder der deutsche Name geführt und zu Ehren des deutschen Kaisers Joseph II. mit dessen Namen ergänzt, die Loge „Joseph zur Einigkeit“ arbeitete wieder unter der Strikten Observanz. Siehe dazu: Ernst-Günther Geppert, Die Herkunft, die Gründer, die Namen der Freimaurerlogen in Deutschland seit 1737, S.25/26 sowie auch: Geschichte der Freimaurerloge Joseph zur Einigkeit im Orient Nürnberg 1761-1911. - Mit minimalen Knickspuren, sonst gutes Exemplar.
Wo.20156. Lenning (2. Auflage) II, S.466 und (3. Auflage) II, S.120. Lennhoff / Posner Sp.1153 sowie S.26ff. (zum Thema “Landmarken”). Nicht bei Taute und in Bayreuth. - First edition. Rev. G. Oliver’s “most important, most interesting, and most learned production was his ‘Historical Landmarks and other Evidences of Freemasonry Explained’. No work with such an amount of facts in reference to the Masonic system had ever before been published by any author. It will foreever remain as a monument of his vast research and his extensive reading” (Mackey’s Revised Encyclopedia of Freemasonry [1966] Vol. II, p.733ff.). - Contains 50 lectures (2: preliminary; 11: first degree; 11: second degree; 9: third degree; 17: the Royal Arch and its subsidiary degrees). Vol. II, p.677-750 with index. - Dr. theol. George Oliver (1782-1867), “einer der fruchtbarsten englischen freimaurerischen Schriftsteller. ...Betrachtet man ...[sein] Gesamtwerk, so muß man seinem Wissen, seiner Vertiefung in die Fragen der Freimaurerei und seiner ehrlichen Begeisterung hohe Anerkennung zollen. 1801 in den Bund aufgenommen, bekleidete er in diesem hohe Ämter; der englischen Freimaurerei diente er vor allem als Provinzial-Großmeister von Lincolnshire” (Lennhoff / Posner). - Einbände minimal fleckig und leicht berieben, Innendeckel mit Namenstempel, die Tafeln teilweise etwas wasserrandig oder minimal stockfleckig, die letzten 3 Bl. in Band 2 etwas stockfleckig. Die goldgeprägten Rücken des alten Originaleinbandes (Lwd. mit Freimaurersymbolen) jeweils am Ende eingebunden.
Umschlag etwas fleckig und berieben, Innendeckel mit handschriftlicher Zueignung an eine Loge, teilweise gering fleckig (meist nur in der unteren Ecke).
Kloss 1860. Wo.29963. Fesch Sp.1045. Verzeichnis der Bücher der Bibliothek der Grossen National-Mutterloge in den Preussischen Staaten, genannt zu den drei Weltkugeln. 1885. S.71, A. VIII. 1. Ritualistik. Nr. 57b. Diese Ausgabe nicht bei Caillet und Dorbon-Ainé. - Erschien erstmals 1745. - Inhalt: [I]: Préface Nécessaire. (p.III-XXI). Table Des Piéces contenues dans ce Livre. (p.XXII). [Epitre] Au Très-vénérable Frére Procope, Médicin et Franc-Maçon, L’un des Vénérables des vingt-deux Loges établies à Paris. (p.XXV-XXIX). Avertissement. (p.XXX-XXXII). - Le Secret des Francs-Maçons. (p.1-195): Supplément au Secret des Francs-Maçons. (p.93-159): Réception du Maître. (p.95-119): Abrégé de l’Histoire de Hiram, Adoniram, ou Adoram, Architecte du Temple de Salomon. (p.109-119). Catéchisme des Francs-Maçons. (p.120-138). Questions que l’on ajoute aux précédentes. (p.138-139). Serment des Francs-Maçons. (p.140-141). Le Chiffre des Francs-Maçons. (p.142-145). Signes, Attouchemens & Mots des Francs-Maçons. (p.145-150). Remarques sur divers Usages de la Maçonnerie. (p.151-159). [II]: Le Secret des Mopses révélé. (p.161-195). [III]: Chansons de la Très-Vénérable Confrairie des Francs-Maçons, Précédées de quelques Pieces de Poésie. (p.1-31). Avis au Relieur. (p.32). - Einband etwas berieben, vorderer Innendeckel und Titel mit handschriftlichen Besitzvermerken in Tinte, wenige Seiten minimal stockfleckig, sonst sauber. Die Kupfer in guten Abdrucken.
Selten. „Nota. S’ad., pour les demandes, à M. J.-J. Glasson, rue de la Liberté, nos 88 et 90, à Dijon.“ (S.3). - Unbeschnittenes Exemplar. Umschlag gering fleckig und mit Knickspuren, die ersten 2 Blatt im Falz minimal eingerissen, erste und letzte Blatt schwach stockfleckig.
Schlagworte:
Freimaurerei
/
Masonica
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Ritualistik
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Franc-Maçonnerie
/
Frankreich
Zu I: Erste Ausgabe. - Zu II: Nicht gekennzeichneter Abdruck der 1928 im Theosophischen Verlagshaus in Leipzig, in der autorisierten Übersetzung von Rudolf von Sebottendorf erschienenen, durch Dr. phil. Gerhard Naumann verbesserten und vervollständigten II. Auflage. Beide Mitarbeiter werden in vorliegendem Abdruck nicht mehr genannt. - Zu III: Unveränderter Abdruck der Ausgabe von 1855. Kapitel: Von der Astrologie im Allgemeinen. Die Astrologie im Makrokosmos (Die Charaktere der himmlischen Zeichen, der sieben Planeten der Alten und der Aspekten; die Kräfte der Fixsterne, Planeten und Aspekten; die Kraft und Wirkung der Gestirne ihren Naturen und Aspekten nach über -, auf - und unter der Erde; die Stärke und Schwäche der Planeten). Die Astrologie im Mikrokosmos (Aufrichtung der Himmelsfigur; die 12 himmlischen Häuser; Aufrichtung der Himmelsfigur nach den Tafeln der Häuser und nach dem „vierecketen Astrolabium“; die Dignitäten der Planeten). Die Auslegung der Himmelsfigur. Das Judicium generale (die Auslegung der Häuser). Das Judicium speciale. Aus und zu der Geschichte der Astrologie. - Zu IV: Reihe: Ursprung, Wesen und Erfolge der okkulten Medizin. Einführung in die Geheimmedizin aller Zeiten. Band IV. - Erste Ausgabe. - In II: wenige Seiten mit einigen akkuraten Unterstreichungen. I, III & IV: papierbedingt leicht gebräunt.
Schlagworte:
Astrologie
Bestellnr. 12427
Preis: 45,00 EUR
Schlechta-Wssehrd, Ottokar Maria Freiherr von [Übersetzer]:
Erste Ausgabe dieser in acht “Pforten” eingeteilten Auswahl aus den Dichtungen von Muslihuddîn Sa‘di († 1292), mit gedruckter Widmung an Freiherr Joseph von Hammer-Purgstall. Schöner Druck auf Velinpapier, auf S.233 verso kurze “Andeutungen” zu den verschiedenen Druckverfahren der Illustrationen: Siderographie (Stahlstich), Xylographie (Holzschnitt), Chemitypie (Hochätzung auf Zink), Chalcographie (Kupferstich), Lithographie (Federzeichnung auf Stein), Stylographie (galvanische Herstellung einer Kupferplatte zum Tiefdruck) und Galvanographie (Gemälde auf einer mit Silber überzogenen Kupferplatte). - Einband berieben und bestoßen, Rückengelenke angeplatzt, teilweise etwas schmutz- oder stockfleckig (Illustrationen nicht betroffen), überwiegend jedoch sauberes Exemplar.
Bibliotheca Magica et Pneumatica Festetitsiana, Antiquariat Heck, Wien 1922. Kat. IV. Nr. 844 & 845. Hamberger / Meusel, Das gelehrte Teutschland, oder Lexikon der jetzt lebenden Teutschen Schriftsteller (1798). 7. Band, S.632: „Freyherr Stein von Laussnitz, Königlicher Jesu-Christi-Ordens-Ritter, kurfürstlicher Cölnischer adelicher wirklicher geheimer Rath“. - Zwei äußerst seltene Werke von Stein von Laussnitz, Hamberger / Meusel nennen nur die beiden vorliegenden Werke von ihm. - Zu I: Eine kommentierte, stark erweiterte und umgearbeitete Ausgabe der unter dem Titel „Spiegel Der Volkom[m]enheit / [... von Johannes Justus Landsberg] Ehmahls anno 1529. in alt Teutsch außgegeben, [...]Anno 1709“ erschienenen Ausgabe. Vgl. VD18 11332174-001 und VD16 J 1213. - Zu II: Eine Entgegnung auf die im Titel genannte Rezension welche hier auf S.4-18 anscheinend komplett abgedruckt wurde. Über die „Stillen im Lande“ siehe RGG, (3. Auflage) VI, Sp.380/381. Heinrich Tränker benutzte diesen Terminus in dem von ihm herausgegebenen „Kleinen Mystisch-Magischen Bilderbüchlein für fleißiger übende A. B. C. Schüler der Fraternität vom Rosenkreuz“ (1925), in seiner Einleitung spricht er davon, „daß das echte, unverfälschte Lehrgut der wahren Fraternität allein aufbewahrt ist allen wahren Söhnen der Kunst von ihren echten Mitverwandten, den "Stillen im Lande".“ (S.13). Zu diesem „Geheimen Direktorium“ unter dem Namen „Die Stillen im Lande“ siehe auch die Anmerkungen in: Arnold Marx: Die Gold- und Rosenkreuzer. Ein Mysterienbund des ausgehenden 18. Jahrhunderts in Deutschland. S.135 (in: Das Freimaurer-Museum. Band 5), sowie bei Lennhoff / Posner Sp.1338. - Zu I: Einband etwas berieben und schwach fleckig, Ecken leicht bestoßen. Mit kleinen (teilweise winzigen) Wurmgängen, meist nur außerhalb des Textes, wenige Stellen mit minimalem Buchstabenverlust, sonst sauberes Exemplar. - Zu II: Einband etwas berieben und bestoßen, durchgenhend etwas gebräunt und teilweise stockfleckig.
Schlagworte:
Christentum
/
Mystik
/
Die Stillen im Lande
Material-Edition 8. - Hermann Leberecht Strack (* 6. 5. 1848 in Berlin; † 5. 10. 1922 Berlin) war ein evangelischer Theologe und Orientalist. - Behandelt hauptsächlich die „Blutbeschuldigungen“ und die „jüdischen Ritualmorde“ und erhellt die historischen Zusammenhänge. „Aus dem Inhalt: Menschenopfer und Blutritus / Blut zur Bekräftigung / Blut zu Heilungszwecken / Bußbücher, Katamenienblut, Menschenfleisch und Hostien / Benutzung des eigenen Bluts / Das Blut Hingerichteter und der Strick des Gehängten / Leichen und Leichenteile / Tierblut / Abfälle menschlicher und tierischer Körper / Der Blutaberglaube als Veranlassung von Verbrechen (Morde, Grabschändungen, Mädchenschändungen, Vampyr, Hexen, Verborgene Schätze) / Der Aberglaube bei Wahnsinnigen / Verbrechen aus religiösem Wahn / Das jüdische Religionsgesetz über Blutgenuss und Verwendung von Leichenteilen / Volksmedizin und Blutaberglaube im Judentum vom Altertum bis zur Neuzeit / Der Fall Bernstein / Die Anwendung von Christenblut? / Jüdische Ritualmorde / Der Ursprung der Blutbeschuldigung / Register der wichtigsten Namen und Sachen.“ (Verlagstext). - Die Abbildung auf dem Umschlag zeigt einen Holzschnitt aus dem Blockbuch „Defensorium inviolatae virginitatis Mariae“ [von Franciscus, de Retza], Regensburg, Johann Eysenhut 1471.
Ferguson II,S.458 (ohne die gefaltete Tabelle). Duveen S.583. J. Neu 4068. Caillet 10743: „Rare“. De Guaita 1018. Jouin / Descreux 864. Schmieder S.461. Kopp, Beiträge zur Geschichte der Chemie I, S.15ff. Ferchl S.538/539. Verginelli 324. Brüning 2620. - Erste Ausgabe. „The [...] book is of particular historical interest as one of the most detailed attempts at connecting ancient mythology and alchemy“ (Duveen). - Einband etwas gelockert. Vortitel, Titel und anfangs wenige Seiten mit geringen zeitgenössischen Unterstreichungen und Marginalien in Tinte; sonst nur ganz vereinzelt minimal fleckig. Insgesamt gutes Exemplar.
Sehr selten, nicht bei Gräße, Ackermann, Du Prel, Rosenthal und Caillet. - Die Vorrede ist datiert und unterzeichnet: „B-d-n. im Hartmonat 1795. Geschrieben von Daniel in der Löwengrube“ (S.VI). Enthält: I. Traumbuch, nach dem A, B, C; eigentlich nicht zum Durchlesen, sondern als ein Dictionnaire portatif zum Nachschlagen bestimmt (mit Begriffen von Aal - Zwieback) (S.9-181). II. Des Herausgebers Gedanken über dies kuriöse Traumbuch (darin u.a.: Traum eines Arkadiers; Traum des Herrn Pfarrer Lavaters; Prophetischer Traum des Kurfürsten von Sachsen) (S.182-204). III. Etwas über Vorgeschäfte, Erscheinungen und Geistervisionen (S.205-208). - Einband wenig fleckig und gering bestoßen, Titel mit gelöschtem Stempel, teilweise gering fingerfleckig und vereinzelt etwas stockfleckig.
Wissenschaftliche Abhandlungen III. Band. - Ackermann II,464 und V,1135. Crabtree 1015. Du Prel 1935. Miers S.683/684. Bonin S.549 und 586. Fodor S.416. Shepard II, S.1012. Kiesewetter, Geschichte des neueren Occultismus (1909) S.750-787 (mit Auszügen und Abbildungen). Über Zöllner (1834-1882) siehe auch Tischner, Geschichte der Parapsychologie S.170ff. - Von den, in den Jahren 1878-81 erschienenen 4 Bänden der "Wissenschaftlichen Abhandlungen", behandeln die Bände 1, 2 und 4 physikalische und astronomische Themen; vorliegender 3. Band ist ausschließlich dem Spiritismus gewidmet. - Kanten etwas berieben, mehrfach gestempelt, wenige Seiten mit farbigen Anstreichungen, vereinzelt schwach stockfleckig.