David-Neel, Alexandra:

Arjopa. Die erste Pilgerfahrt einer weißen Frau nach der verbotenen Stadt des Dalai Lama. Aus dem Englischen [übersetzt] von Ada Ditzen. Leipzig, F. A. Brockhaus 1928. Gr.-8°. Mit 45 Abbildungen [auf 35 Tafeln] und 1 Karte. 322, [2] S. OLwd.

Aschoff 364. Rikon D4-64. Yakushi D45 d. Miers S.155. - Erste deutsche Ausgabe. „Das Buch schildert einen der Höhepunkte in Alexandra David-Néels Leben, ihren gut dreimonatigen Aufenthalt in Lhasa in den ersten Monaten des Jahres 1924. [...] Als tibetische Bettlerin verkleidet, in Begleitung ihres Adoptivsohns Yongden, eines tibetischen Lamas, hat sie sich 55jährig heimlich und unter unsäglichen Mühen Lhasa "erobert". Aus einer Zeitungskritik kurz nach Erscheinen des Buches: "Acht Monate durchwanderte die Verfasserin als Arjopa, d.h. als Bettelpilgerin, weite von Europäern nie betretene Gebiete Tibets, drei Monate weilte sie als erste weiße Frau in der verbotenen Stadt des Dalai Lama. Weil Alexandra David-Néel als Bettelpilgerin reiste, gewann sie tiefe Einblicke in das Volksleben. Es liest sich wie ein spannender Roman, was hier über die Wohnungsnot in den Dörfern um Lhasa, die Räuberbanden, die auch arme Pilger ausplündern, erzählt wird, über die lärmenden Neujahrsfestlichkeiten in Lhasa, das Leben in den vielen Klöstern, die zahlreichen Sekten und Orden und ihre okkulten Phänomene" (Rheinische Lehrerzeitung, Iserlohn) (nach Aschoff)“. - Rücken etwas ausgeblichen und Schnitt etwas stockfleckig, sonst gutes Exemplar.

Schlagworte: Buddhismus / Tibet

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