Wahrnehmungen einer Seherin. Erster [und Zweyter] Theil [in 1 Band]. Hamburg, bei Friedrich Perthes 1827 [und 1828]. Gedruckt bei A. W. Schade in Berlin. - Erster Theil: X, 400 S., 1 Bl. Verlagsanzeigen. - Zweyter Theil: VI, 365, [1] S. Halb-Leinwand-Band der Zeit mit goldgeprägtem Rückentitel.
Ackermann V,1068. Du Prel 1188. Gräße S.112. - Erste Ausgabe, so komplett. Siegismund S.52 und Karl Kiesewetter „Geschichte des neueren Occultismus“ (1909). S.414 geben irrig 3 Bände für dieses Werk an. Über den Herausgeber Johann Friedrich von Meyer (* 12. 9. 1772 in Frankfurt am Main; † 28. 1. 1849 ebenda) siehe auch ADB Band 21, (1885), S.597–599 und NDB 17 (1994), S. 290-292. „In der Theosophie suchte Meyer, der seit 1827 Freimaurer war und der Frankfurter Loge „Carl zur aufgehenden Sonne“ bis zu ihrer Auflösung 1845 angehörte, überhaupt ein Gegengewicht zu der von ihm bekämpften aufgeklärten Rationalität. Wie verwandten Geistern aus dem Umkreis der Erweckungsbewegung und der Romantik, mit denen er in Verbindung stand, z. B. J. H. Jung-Stilling, Franz v. Baader und vor allem J. Kerner, in dessen „Blättern von Prevorst“ und „Magikon“ er seit 1832 zahlreiche Beiträge veröffentlichte, dienten auch ihm Kabbala, Astrologie, Alchimie, Magnetismus, Somnambulismus und eschatologische Prophetie neben anderen, ähnlichen Weisen supranaturaler Erfahrung als Zugänge zu höherer Erkenntnis.“ (Willy Schottroff in NDB). - Einband berieben mit Kratzspuren, Rücken gering fleckig. Teilweise etwas stockfleckig und mit schwachen Anstreichungen in Bleistift. In ZTeil I: S.1/2 im Falz eingerissen, Seite 87/88 mit einem Einriß (Papierdurchbruch). - Provenienz: „Theosophische Gesellschaft in Deutschland. Zweig Berlin SW. 48, Wilhelmstrasse 120 I.“ Innendeckel mit eingeklebter „Bibliotheks-Ordnung“ Vorsatz, Titel und eine weitere Seite mit Bibliotheksstempel.